I Squared Capital erwirbt ein Portfolio aus zehn US-Rechenzentren von Cogent Communications für 225 Millionen US-Dollar und legt damit den Grundstein für eine dedizierte KI-Inferenz- und Colocation-Plattform mit einem Gesamtinvestitionsrahmen von einer Milliarde US-Dollar.
I Squared Capital hat eine Vereinbarung über den Erwerb eines Portfolios aus zehn Rechenzentren von Cogent Fiber, einer indirekten Tochter von Cogent Communications Holdings (Nasdaq: CCOI), für 225 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das Seed-Portfolio umfasst rund 53 Megawatt installierter Leistungskapazität und rund 259.000 Quadratfuß verfügbare Colocation-Fläche über neun US-Märkte: Chicago, Atlanta, Phoenix, Los Angeles, Kansas City, Baltimore, Houston, Nashville und Stockton. Alle zehn Anlagen sind als eigenständige Rechenzentren konzipiert, befinden sich im Volleigentum und sind für Hochdichteinstallationen einschließlich Flüssigkühlung ausgerüstet. Der Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal 2026 erwartet.
I Squared hat einen Investitionsrahmen von bis zu einer Milliarde US-Dollar für den Aufbau der Plattform durch gezielte Kapitalinvestitionen, kundengesteuerte Expansion und weitere Akquisitionen bereitgestellt. Gautam Bhandari, Co-Founder und Global CIO von I Squared Capital, hob die strukturelle Stärke des Portfolios hervor: Standort, Leistung und Konnektivität seien die drei wertbestimmenden Faktoren eines Rechenzentrums, und diese Anlagen verfügten über alle drei in Märkten, in denen das Neuangebot stark eingeschränkt sei. Mit dem Übergang von KI-Training auf KI-Inferenz wachse die Nachfrage nach hochdichten, latenzarmen Anlagen strukturell weiter.




