Die Juristin Nathalia Schomerus wechselt vom schwedischen Legal-Tech-Anbieter Legora zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Sie soll die technologische Entwicklung der Kanzlei steuern.
RSM Ebner Stolz besetzt eine Schlüsselposition neu. Ab Juli verantwortet Nathalia Schomerus den Bereich Data and Digital Services, in dem die Kanzlei ihre Digitalisierungsvorhaben für Prüfung, Steuer und Rechtsberatung bündelt. Die 30-Jährige bringt einen ungewöhnlichen Werdegang mit. Nach dem Jurastudium arbeitete sie bei der Großkanzlei CMS und leitete dort zuletzt ein Team, das sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigte. Anschließend wechselte sie zum schwedischen Softwareanbieter Legora, wo sie Einblicke in die Produktentwicklung sammelte.
RSM Ebner Stolz will mit der Personalie ein Signal setzen. Die Gesellschaft arbeitet daran, ihre Abläufe in Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Rechtsberatung stärker zu automatisieren. Schomerus soll diesen Umbau vorantreiben. Sie selbst spricht davon, die digitale Entwicklung der Kanzlei mutig fortführen zu wollen. Der Mix aus juristischem Hintergrund und Technologieerfahrung macht sie zu einer seltenen Besetzung in einer Branche, die händeringend nach solchen Profilen sucht.




