Meschkes stilles Engagement: Ex-Porsche-CFO seit 2018 bei Wealthgate

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April 22, 2026
24.04.2026
3 Minuten Lesezeit

Was der ehemalige Porsche-CFO Lutz Meschke seit Jahren im Hintergrund aufgebaut hat, wird nun öffentlich: Seine Beteiligung am Multi-Family-Office Wealthgate geht auf die Gründung des Unternehmens zurück.

Strategischer Gesellschafter seit der Gründung

Lutz Meschke, fast zwei Jahrzehnte lang CFO und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, ist seit der Gründung von Wealthgate im Jahr 2018 als Gesellschafter bei dem unabhängigen Multi-Family-Office engagiert. Dieses Engagement macht der Vermögensverwalter mit Stammsitz in Schwäbisch Hall nun erstmals öffentlich. Meschke gestaltet die langfristige strategische Ausrichtung mit und unterstützt den Netzwerkausbau, ohne operativ tätig zu sein. Er selbst kommentiert: „Wealthgate steht für einen außergewöhnlich ganzheitlichen Ansatz, der weit über klassische Vermögensverwaltung hinausgeht. Diese unternehmerische Perspektive hat mich von Beginn an überzeugt."

Wealthgate und das Modell des ganzheitlichen Begleiters

Das Unternehmen verwaltet eigenen Angaben zufolge ein Vermögen von knapp einer Milliarde Euro und richtet sich an vermögende Privatpersonen, Familien und Unternehmer. Das Leistungsangebot umfasst neben generationsübergreifender Vermögensverwaltung auch Finanzierungen, Risikoabsicherungen sowie familienspezifische Serviceleistungen. Neben dem Hauptsitz ist Wealthgate in München, Stuttgart und Düsseldorf vertreten. CEO und Gründer Christian Sammet verspricht sich durch Meschkes Beteiligung eine deutliche Erweiterung der Kompetenz und Reichweite des Unternehmens.

Ein Vierteljahrhundert im Porsche-Kosmos

Meschke war seit 2001 im Konzern tätig: zunächst in der Bilanzierungsabteilung, dann im Controlling. 2009 stieg er zum CFO auf; seit 2015 agierte er zusätzlich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Sein prägendstes Projekt war der Porsche-IPO im September 2022, bei dem der Sportwagenhersteller mit 75 Milliarden Euro bewertet wurde und den größten deutschen Börsengang seit der Deutschen Telekom 1996 darstellte. Nachdem Meschke Anfang 2025 den CFO-Posten geräumt hatte, schied er Ende 2025 auch als Beteiligungsvorstand der börsennotierten Familienholding aus. Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Porsche dankte ihm in knapper Formel für seinen „maßgeblichen Beitrag".

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