Das Münchner Start-up NavVis hat eine Finanzierungsrunde über 85 Millionen Dollar abgeschlossen, angeführt von der US-Private-Equity-Gesellschaft The Jordan Company. Das Kapital soll den Ausbau der Plattform für räumliche Daten sowie die KI-Roadmap beschleunigen.
NavVis aus München hat eine Finanzierungsrunde über 85 Millionen Dollar abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von der US-Private-Equity-Gesellschaft The Jordan Company, mit Beteiligung der Bestandsinvestoren Yttrium und Cipio Partners. Das 2013 als Spin-off der Technischen Universität München gegründete Unternehmen will das Kapital nutzen, um seine Plattform für räumliche Daten weiter auszubauen und die Produkt-Roadmap für KI zu beschleunigen. Kernprodukt ist NavVis IVION, eine kollaborative Enterprise-Cloud-Plattform, die räumliche Daten als digitale Zwillinge bereitstellt und dabei eine zehnmal schnellere Realitätserfassung in Vermessungsqualität ermöglicht als herkömmliche Methoden. Mitgründer und CEO Dr. Felix Reinshagen sagt, die Mission von NavVis sei es, die physische und digitale Realität für die wertvollsten Vermögenswerte der Welt synchron zu halten.
Allein 2025 wurden mehr als eine Milliarde Quadratmeter komplexer Industrieanlagen, Baustellen und Gebäude weltweit auf der NavVis-Plattform erfasst. Mehr als 150.000 Nutzer aus Ingenieurwesen, Instandhaltung und Bauwesen vertrauen auf die Daten. Zu den mehr als 1.500 Kunden in über 50 Ländern zählen BMW, Volkswagen, Toyota, Mercedes-Benz, ExxonMobil, BASF und Siemens, hinzu kommen Partnerschaften mit SAP, Nvidia und Autodesk. Axel Krieger, Partner bei Yttrium, sagt: „NavVis ist eines der wenigen Unternehmen im Bereich der physischen KI, das eine echte Skalierung erreicht hat.“




