Die auf gewerblichen Rechtsschutz spezialisierte Sozietät Preu Bohlig gewinnt mit Dr. Michael Reich einen ausgewiesenen Kartellrechtler und legt damit den Grundstein für eine eigene Praxis an der Schnittstelle zwischen IP- und Wettbewerbsrecht.
Ausgangspunkt für den Ausbau ist die zunehmende Verzahnung von geistigem Eigentum und Kartellrecht in Mandaten der Kanzlei. Lizenzverträge, Technologietransfers und Patentstreitigkeiten werfen in der Praxis regelmäßig auch wettbewerbsrechtliche Fragen auf, ein Bereich, den Preu Bohlig bisher in Einzelfällen bearbeitete, künftig aber systematisch aufbauen will. Dr. Alexander Bayer, Partner bei Preu Bohlig, ordnet die Personalie ein: „In unseren Mandaten zeigt sich zunehmend, wie eng IP-Rechte und Kartellrecht miteinander verknüpft sind, etwa bei Lizenzierungen, Technologietransfers oder Patentstreitigkeiten. Mit Dr. Michael Reich gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für diese Schnittstelle."
Reich tritt zum 5. August 2026 als Partner in das Münchener Büro ein. Zuvor war er über zwölf Jahre für Pinsent Masons tätig, zuletzt als Partner. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt im technologiebezogenen Kartellrecht, einschließlich komplexer Verfahren. In Branchenrankings wird er unter anderem im JUVE-Handbuch als „häufig empfohlen" sowie durch Handelsblatt und Best Lawyers geführt.
Gemeinsam mit Reich soll bei Preu Bohlig eine leistungsfähige Kartellrechtspraxis entstehen, die die gesamte Beratungskette von der laufenden Kartellrechtsberatung über Bußgeldverfahren und Fusionskontrolle bis zur strategischen Prozessführung abdeckt. Reich selbst sieht die Neuausrichtung in unmittelbarer Nähe zur eigenen Praxis: „Die ausgeprägte Spezialisierung von Preu Bohlig im IP- und Pharmabereich bietet hervorragende Anknüpfungspunkte für meine Praxis."




