Neue Handlungsempfehlungen von PwC helfen Arbeitgebern und Betriebsräten, Schlichtungsverfahren besser vorzubereiten, besonders beim Dauerthema Gesundheitsschutz.
Stocken Verhandlungen zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung bei mitbestimmungspflichtigen Fragen, landet der Konflikt vor der Einigungsstelle. Besonders häufig geschieht das beim Thema Arbeitsschutz, wo der Betriebsrat starke Hebel besitzt, um Maßnahmen auch gegen den Willen des Arbeitgebers durchzusetzen. PwC hat am 13. August in der 32. Ausgabe seines Newsletters "steuern + recht aktuell" überarbeitete Empfehlungen vorgelegt, die beiden Seiten einen klaren Fahrplan für solche Verfahren an die Hand geben.
Schutzmaßnahmen für Beschäftigte müssen oft kurzfristig umgesetzt werden, was den Einigungsdruck erhöht. Wer Abläufe, Verantwortlichkeiten und Eskalationsstufen erst im akuten Konflikt klärt, riskiert teure Verzögerungen und rechtliche Angriffsflächen. Die PwC-Leitlinien setzen deshalb bewusst bei der Vorbereitung an, damit beide Betriebsparteien im Ernstfall handlungsfähig sind, statt wochenlang über Formalien zu streiten.
Dieselbe Ausgabe liefert Analysen zu einem Entwurf des Bundesfinanzministeriums zur Kassenpflicht, zu jüngsten Urteilen im Bereich Mindestbesteuerung und Familienheim, zu anhängigen EuGH-Verfahren sowie zu steuerlichen Detailfragen bei Unterbeteiligungen und dem Abzugsverbot nach § 4i EStG, ein Rundumpaket für Steuer- und Rechtsabteilungen.




