Revolut öffnet den Zugang zu Private-Equity-, Private-Credit- und Infrastrukturfonds für deutsche Privatanleger. Möglich macht das eine Kooperation mit Apollo, Hamilton Lane und Partners Group.
Revolut erweitert sein Anlageangebot in Deutschland um Zugang zu Private-Market-Fonds. Offenbar zieht auch Trade Republic mit einem ähnlichen Angebot nach. Über die App können Nutzer künftig in Anlageklassen wie Private Equity, Private Credit und Private Infrastructure investieren, die bislang wegen hoher Mindestsummen von oft über 100.000 Euro primär institutionellen oder sehr vermögenden Kunden vorbehalten waren. Für das neue Angebot kooperiert das Fintech mit den Investmentgesellschaften Apollo, Hamilton Lane und Partners Group. Die angebotenen Fonds laufen unter den europäischen ELTIF-2.0-Rahmenbedingungen und sind als Evergreen-Fonds konzipiert, bei denen das angelegte Kapital direkt ab Tag eins in ein bestehendes Portfolio fließt.
Auch wenn der ELTIF-2.0-Standard regelmäßige Rücknahmefenster vorsieht, betont Revolut, dass die Produkte grundsätzlich illiquide bleiben. Rücknahmen sind nicht garantiert und können je nach Marktlage ausgesetzt werden. Die Anlageform richtet sich deshalb ausdrücklich an erfahrene Investoren mit mehrjährigem Anlagehorizont, die nicht kurzfristig auf ihr Kapital zugreifen müssen. Die Verfügbarkeit der einzelnen Fonds lässt sich direkt in der Revolut-App prüfen. Für Nutzer, die dort bereits in Aktien, ETFs oder Geldmarktfonds investieren, ist es ein weiterer Baustein für das Portfolio.




