Die Wirtschaftskanzlei verstärkt ihr Düsseldorfer Team im Bereich Restrukturierung. Christian Kuhn bringt mehr als 15 Jahre Konzernerfahrung aus der Energiebranche mit.
Ein erfahrener Unternehmensjurist wechselt die Seiten. Christian Kuhn hat Anfang März eine Partnerschaft bei Aderhold übernommen. Zuvor verbrachte er über anderthalb Jahrzehnte beim Essener Energiekonzern RWE, wo er zuletzt die Rechtsabteilung einer Tochtergesellschaft führte und im Vorstand der konzerneigenen Pensionskasse saß. Kuhn stieß 2009 zu RWE und durchlief dort verschiedene Positionen. Sechs Jahre lang verantwortete er den Bereich Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht. Anschließend übernahm er die juristische Leitung bei RWE Renewables Europe & Australia, der Sparte für erneuerbare Energien. Seine anwaltliche Laufbahn hatte er Jahre zuvor bei Beiten Burkhardt begonnen, wo er von 2004 bis zu seinem Wechsel in die Industrie arbeitete.
Während seiner Konzernjahre begleitete Kuhn einige der aufsehenerregendsten Umstrukturierungen der deutschen Energiewirtschaft. Die Abspaltung und der Börsengang von Innogy gehörten dazu, ebenso der weitreichende Tausch von Geschäftsbereichen zwischen RWE und E.ON. Solche Projekte erfordern tiefes Verständnis für das Zusammenspiel von Unternehmens-, Kapitalmarkt- und Sanierungsrecht. Der Jurist begründet seinen Schritt mit dem fachübergreifenden Arbeitsansatz der Kanzlei und einer Kultur, die ihm zusage. Bei Aderhold soll er Mandanten in schwierigen Unternehmenssituationen beraten, bei notleidenden Transaktionen und den damit verbundenen rechtlichen Herausforderungen.
Die Verstärkung kommt zu einem passenden Zeitpunkt. Wirtschaftliche Unwägbarkeiten und steigende Finanzierungskosten treiben die Nachfrage nach Restrukturierungsberatung. Juristen, die sowohl Kanzlei- als auch Unternehmensperspektive kennen, sind gefragt. Kuhn verkörpert genau dieses Profil und dürfte Aderholds Position im Düsseldorfer Markt stärken.




