Die amerikanische Kanzlei besetzt die Führung ihres Büros am Golf neu. Phillip Sacks kehrt nach zweieinhalb Jahren bei der Konkurrenz zurück.
Dechert verstärkt seine Präsenz im Nahen Osten mit einem bekannten Gesicht. Phillip Sacks übernimmt die Leitung des Büros in Dubai. Der Fondsrechtler war bereits sieben Jahre Partner bei der Kanzlei, bevor er 2023 zu White & Case wechselte. Dort verantwortete er zuletzt die Fondspraxis für die gesamte Region. Sacks berät Finanzinstitute, Fondsmanager und Staatsfonds bei der Strukturierung und Gründung von Investmentvehikeln. Bei White & Case begleitete er unter anderem die Abu Dhabi Islamic Bank bei der Auflage eines Sukuk-Fonds im Dubai International Financial Centre.
In seiner neuen Rolle führt Sacks ein Partnerteam von drei Köpfen. Alle gehören zur globalen Praxis für Finanzdienstleistungen und Investmentmanagement, die weltweit mehr als 200 Anwälte zählt. Die Kanzlei will ihre Kapazitäten in der Region ausbauen und sieht in dem Zugang einen wichtigen Schritt. Die Personalie reiht sich in eine Phase des Wachstums ein. Anfang des Jahres übernahm Dechert mehr als 20 Partner von McDermott Will & Emery und eröffnete dabei Standorte in Chicago und Dallas. Auch in London investiert die Kanzlei in erfahrene Köpfe. Im Januar kam ein Private-Equity-Spezialist vom singapurischen Staatsfonds GIC, im vergangenen Jahr wechselten zwei Partner von Orrick für das Geschäft mit strukturierten Krediten.
Der Markt im Nahen Osten bleibt umkämpft. Trotz politischer Spannungen in der Region setzen internationale Kanzleien ihre Einstellungsoffensiven fort. Erst kürzlich warb Gibson Dunn den Saudi-Arabien-Chef von Linklaters ab. Die Mandatslage bei Transaktionen und Fondsauflagen macht die Golfstaaten für Wirtschaftskanzleien weiterhin attraktiv.




