EY-Parthenon holt drei Partner von Wettbewerbern

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April 5, 2026
06.04.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Strategieberatung verstärkt sich in den Bereichen Restrukturierung, M&A und Einkauf. Die Neuzugänge kommen von KPMG, Deloitte und PwC.

Personaloffensive im Frühjahr

EY-Parthenon fischt im Teich der Konkurrenz. Zum April stoßen drei neue Gesichter zur Partnerschaft. Kristin Kriemann verlässt KPMG, wo sie über ein Jahrzehnt Unternehmen in Schieflage beriet. Jens Marth kehrt Deloitte den Rücken, nachdem er dort zehn Jahre lang Übernahmen begleitete. Tim Romer kommt von PwC und bringt Erfahrung aus dem Volkswagen-Konzern und von Porsche Consulting mit. Drei Abgänge bei der Konkurrenz, drei Zugänge für EY-Parthenon.

Unterschiedliche Stärken, gemeinsames Dach

Die Neuzugänge decken verschiedene Felder ab. Kriemann kennt die Immobilienbranche aus dem Effeff und hilft Projektentwicklern, bevor der Gang zum Insolvenzgericht droht. Marth hat über 17 Jahre grenzüberschreitende Deals gesteuert und Unternehmen nach Übernahmen zusammengeführt. Romer verbindet Einkaufsstrategie mit digitalen Werkzeugen und kennt die Automobilwelt von innen.

Ehrgeizige Wachstumsziele

Die Beratung verfolgt einen klaren Plan: Bis 2030 soll sich der Umsatz verdoppeln. Sandra Krusch, Managing Partner in Deutschland, sieht wachsenden Bedarf: „Der Transformationsbedarf unserer Kunden nimmt spürbar zu – sowohl in der Geschwindigkeit als auch in der Komplexität." Constantin Gall, verantwortlich für Westeuropa, verweist auf die Rahmenbedingungen: „Technologische Disruption und geopolitische Volatilität verändern die Anforderungen an Unternehmen grundlegend." Allein im vergangenen Jahr kamen über 250 Berater in Deutschland hinzu.