Der Saudi-arabischer PIF soll rund 10 Milliarden beisteuern. Weitere Unterstützung kommt von Qatar und Abu Dhabi. Die Geldgeber erhalten keine Stimmrechte. Der Abschluss ist für Q3 2026 geplant.
Paramount Skydance verhandelt mit Staatsfonds aus der Golfregion über Eigenkapitalzusagen von fast 24 Milliarden Dollar, um die geplante 110-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery zu finanzieren. Der saudi-arabische Public Investment Fund soll dabei rund 10 Milliarden Dollar beisteuern, während zusätzliche Unterstützung von der Qatar Investment Authority und Investoren aus Abu Dhabi erwartet wird. Die Finanzierung würde eine der größten Medientransaktionen der letzten Jahre ermöglichen.
Nach der vorgeschlagenen Struktur würden die Golf-Investoren zwar bedeutende finanzielle Mittel bereitstellen, aber keine Stimmrechte am fusionierten Unternehmen erhalten. Die Kontrolle bliebe damit bei den bisherigen Anteilseignern, während gleichzeitig die notwendige Kapitalausstattung sichergestellt wird. Der Transaktionsabschluss wird für das dritte Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen.
Der Zusammenschluss würde wichtige Medien-Assets wie CNN und CBS unter einem Dach vereinen. Dadurch wäre der Konzern in der sich rasant entwickelnden, vom Streaming geprägten Medienlandschaft deutlich wettbewerbsfähiger positioniert und könnte seine Marktposition gegenüber anderen großen Playern stärken.




