PwC Deutschland verlängert seine Partnerschaft mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe bis 2030 und baut das gemeinsame Engagement gezielt aus.
Normalerweise wartet man, bis ein Vertrag ausläuft. PwC Deutschland nicht. Beim 55. Ball des Sports in Frankfurt am Main verkündete die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft die Fortsetzung ihrer Partnerschaft mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe, obwohl der laufende Vertrag erst Ende 2026 endet. Das frühzeitige Bekenntnis bis 2030 ist in der Förderlandschaft des deutschen Spitzensports keine Selbstverständlichkeit.
Hinter der Partnerschaft steckt kein abstraktes Sponsoringkonstrukt, sondern konkrete Förderung für echte Menschen. Über das ElitePlus-Programm erhalten olympische und paralympische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler gezielte finanzielle Unterstützung in der entscheidenden Wettkampfphase. Im vergangenen Zyklus profitierten davon unter anderem Snowboarderin Annika Morgan, Eiskunstläufer Nikita Volodin sowie die Bob-Athleten Johannes Lochner, Georg Fleischhauer, Thorsten Margis und Joshua Tasche. Im Para-Sport flossen Fördermittel an Anna-Maria Rieder, Linn Kazmaier, Marco Maier, Leonie Walter und Anja Wicker. Insgesamt begleitet die Stiftung Deutsche Sporthilfe rund 4.000 Topathleten aus 50 Sportarten, von denen die wenigsten ohne externe Förderung auf internationalem Niveau trainieren könnten.
Zur Fortsetzung der bewährten Kernelemente, darunter das Sporthilfe Elite-Forum, der Ball des Sports und der Club der Besten, kommen ab sofort zwei neue Bausteine hinzu. Das Format Sporthilfe Hautnah ermöglicht direkten Kontakt zwischen Sportbegeisterten und geförderten Athletinnen und Athleten. Gemeinsame Studien zu relevanten Fragestellungen im Breiten- und Spitzensport sollen strukturelle Probleme sichtbar machen und politischen Handlungsdruck erzeugen.
Petra Justenhoven, Sprecherin der Geschäftsführung von PwC Deutschland und Mitglied des Aufsichtsrats der Stiftung Deutsche Sporthilfe, zieht eine direkte Linie zwischen Spitzensport und unternehmerischem Handeln. Beide Welten verbinde das Streben nach Höchstleistung unter Wettbewerbsbedingungen, die Abhängigkeit von funktionierenden Teams und die Notwendigkeit, Vielfalt nicht als Pflichtübung, sondern als Erfolgsfaktor zu begreifen. Karsten Petry, Vorstand der Stiftung Deutsche Sporthilfe, sieht in der vorzeitigen Verlängerung ein klares Zeichen für nachhaltige Verantwortung, die über kurzfristige Sichtbarkeitsinteressen hinausgeht.




