PwC untersucht hybride Arbeitsmodelle

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February 19, 2026
20.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Eine neue Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft zeigt, wie deutsche Unternehmen flexible Arbeitsformen gestalten und welche Aufgaben sich daraus für Personalverantwortliche ergeben.

Flexibilität ist Normalität geworden

Der Wandel hat sich verfestigt. PwC befragte für die Untersuchung „Home & Office – Better Together" 100 Arbeitgeber und 500 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: Mehr als acht von zehn Befragten arbeiten regelmäßig außerhalb des Büros. Fast sechs von zehn verbringen mindestens zwei Tage pro Woche im Homeoffice. Eine breite Rückkehr an den festen Arbeitsplatz lässt sich aus den Zahlen nicht ableiten.

Unternehmen halten an Modellen fest

Die Befürchtung einer flächendeckenden Kehrtwende bestätigt sich nicht. Mehr als drei Viertel der befragten Firmen planen, bestehende Regelungen fortzuführen oder sogar auszuweiten. Weniger als ein Viertel erwägt Einschränkungen. Unternehmen, die mehr Spielraum gewähren wollen, verweisen auf das Vertrauen in ihre Belegschaft und den anhaltenden Wettbewerb um Fachkräfte.

Empfehlungen für Personalverantwortliche

Aus den Erkenntnissen leitet PwC vier Schwerpunkte ab. Zunächst brauchen hybride Modelle klare Leitplanken und verbindliche Kommunikation. Regelungen sollten verständlich formuliert und konsequent umgesetzt werden. Zudem unterscheiden sich die Erwartungen verschiedener Altersgruppen an Arbeitsort und Zusammenarbeit erheblich. Personalabteilungen sollten diese Unterschiede berücksichtigen.

Mitgestaltung und Fairness

Beschäftigte, die bei der Ausgestaltung mitreden können, tragen Entscheidungen eher mit. PwC empfiehlt deshalb, Belegschaften aktiv einzubinden. Darüber hinaus sieht die Studie flexible Modelle als Instrument für mehr Chancengleichheit. Wer Arbeitszeit und Arbeitsort selbst bestimmen kann, profitiert unabhängig von persönlichen Umständen. Unternehmen erschließen sich so breitere Talentpools und stärken gleichzeitig die Bindung ihrer Mitarbeitenden.