Die Blockchain-Plattform bindet die Datenschutzlösung Nightfall von EY ein und will damit Banken und Unternehmen den Zugang zu dezentralen Finanzanwendungen erleichtern.
Öffentliche Netzwerke werden für Unternehmen attraktiver. StarkWare hat angekündigt, das Nightfall-Protokoll von EY in seine Infrastruktur aufzunehmen. Die Technologie erlaubt es, Transaktionen auf Ethereum durchzuführen, ohne sensible Geschäftsdaten offenzulegen. Banken und Konzerne erhalten damit eine Möglichkeit, dezentrale Finanzanwendungen zu nutzen und gleichzeitig Vertraulichkeit zu wahren. Nightfall arbeitet mit Zero-Knowledge-Verfahren. Diese mathematischen Methoden ermöglichen die Überprüfung von Transaktionen, ohne die zugrunde liegenden Informationen preiszugeben. Unternehmen können B2B-Zahlungen abwickeln, Vermögenswerte tokenisieren und Treasury-Funktionen auf der Blockchain abbilden. Grenzüberschreitende Überweisungen laufen rund um die Uhr.
Die Lösung berücksichtigt Compliance-Bedürfnisse. Transaktionen bleiben standardmäßig privat, lassen sich aber gegenüber Prüfern oder Aufsichtsbehörden offenlegen. Know-Your-Customer-Protokolle sind integriert. Viele institutionelle Akteure hatten öffentliche Blockchains bislang gemieden, weil dort alle Daten für jeden einsehbar sind. Die Integration öffnet Türen zum dezentralen Finanzwesen. Kreditvergabe, Tauschgeschäfte und Anlagestrategien werden für Unternehmen zugänglich. StarkWare-Gründer Eli Ben-Sasson vergleicht das Angebot mit einer privaten Autobahn für digitale Vermögenswerte.
Starknet zählt zu den größeren Ethereum-Skalierungslösungen mit gebundenem Kapital von etwa 280 Millionen Dollar. Technische Schwierigkeiten im Vorjahr wurden adressiert, um die Zuverlässigkeit für institutionelle Nutzer zu verbessern.




