Die dänische Podcast-Plattform kauft die Produktionsfirma arc.studio. Das Münchner Team steuerte die deutschrechtliche Beratung.
Podimo expandiert. Die führende europäische Podcast-Plattform hat sich die Hamburger Produktionsfirma arc.studio einverleibt. Taylor Wessing beriet den Käufer bei allen deutschen Rechtsfragen. Philip Cavaillès führte das Mandat aus München. Die Übernahme ist kein Zufallskauf. Podimo will sein Content-Geschäft international ausbauen und die Monetarisierung von Inhalten vorantreiben, sowohl über Abonnements als auch über Werbung. Arc.studio bringt genau das mit, was die Dänen suchen: Expertise in der Entwicklung und Produktion von Podcasts, Erfahrung mit Creator-getriebenen Formaten und Zugang zu den deutschsprachigen Märkten. Arc.studio wurde erst 2024 gegründet und hat sich auf Podcast-Produktion, Distribution und Vermarktung spezialisiert. Besonders Video-First-Formate gehören zum Repertoire. Für die Gründer ein schneller Erfolg, für Podimo ein strategischer Baustein.
Mit arc.studio erweitert Podimo seine Sammlung an Produktionsfirmen. In den Niederlanden gehören bereits Tonny Media und Dag en Nacht zum Konzern, in Dänemark Podads. Die Hamburger fügen sich in diese Reihe ein und stärken die Präsenz im deutschsprachigen Raum. Podimo wurde 2019 gegründet und ist inzwischen in sieben Ländern aktiv. Mehr als 350 Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen, über 1,2 Millionen Abonnenten zahlen für den Zugang zu Original- und Exklusiv-Podcasts sowie Hörbüchern. Jeden Monat erscheinen mehr als 700 neue Episoden.
Taylor Wessing stellte Spezialisten aus mehreren Disziplinen zusammen. Eric-Sebastian Velten, Johannes Tapken und Fritz Krings unterstützten bei Corporate und M&A. Christian Frank und Phillip Heske deckten den Medienbereich ab. Michael Kieffer und Anna Englert kümmerten sich um kommerzielle Fragen, Benedikt Groh, Klara Pototzky, Annika Rahn und Kyan Hadji um arbeitsrechtliche Aspekte. Rudi Hasenberg steuerte die steuerliche Seite bei, Laura Stechno die immobilienrechtlichen Fragen. Die dänische Kanzlei Accura agierte als Transaction Counsel.




