Im Bieterwettstreit um Janus Henderson hat Victory Capital seinen Baranteil deutlich angehoben und tritt damit schärfer gegen den bereits vereinbarten Deal mit Trian und General Catalyst an.
Victory Capital hat sein Übernahmeangebot für Janus Henderson auf einen Gesamtwert von 8,6 Milliarden Dollar aufgestockt. Die revidierte Offerte sieht 40 Dollar in bar sowie 0,25 Victory-Aktien je Janus-Henderson-Aktie vor, gegenüber zuvor 30 Dollar in bar bei einem höheren Aktienanteil. Janus Henderson hatte das ursprüngliche Angebot bereits abgelehnt und auf Ausführungsrisiken sowie die bestehende Vereinbarung mit Trian Partners und General Catalyst verwiesen, die ein Übernahmevolumen von 7,4 Milliarden Dollar vorsieht.
Victory Capital wies die geäußerten Bedenken zurück und zeigte sich zuversichtlich, die erforderliche Zustimmung von 75 Prozent der Kunden sicherstellen zu können. Der Bieterwettstreit spiegelt die anhaltende Konsolidierungswelle im Asset-Management-Sektor wider, in dem Skaleneffekte, globale Vertriebsinfrastruktur und Zugang zu institutionellem Kapital zunehmend strategische Schlüsselfaktoren darstellen. Victory Capital hat in den vergangenen Jahren mehrere Zukäufe getätigt und setzt seinen M&A-Kurs konsequent fort.




