Die Kanzlei berät den Hörgerätespezialisten bei einer 1,8-Milliarden-Euro-Finanzierung. Das Geld fließt in die Übernahme von GN Hearing.
Amplifon greift tief in die Tasche. Der italienische Anbieter von Hörlösungen übernimmt GN Hearing vom dänischen Mutterkonzern GN Store Nord. Der Kaufpreis liegt bei rund 2,3 Milliarden Euro auf schuldenfreier Basis. Ein Teil davon, etwa 1,69 Milliarden Euro, fließt in bar. Zusätzlich erhält der Verkäufer 56 Millionen Amplifon-Aktien als Teil der Gegenleistung.
White & Case hat die Finanzierungsseite begleitet. Michael Immordino, Partner mit Sitz in London und Mailand, führte das Team gemeinsam mit Stefano Bellani aus Mailand. Nicola Tosin und Gabriele Costanzo Piccinino unterstützten als Associates. Die 1,8 Milliarden Euro decken den Baranteil der Transaktion. Die Struktur ist als Brücke gedacht, später soll sie durch eine Kombination aus Fremd- und Eigenkapital sowie eigenkapitalnahen Instrumenten abgelöst werden.
Der Deal verschiebt die Gewichte im Markt für Hörlösungen. Amplifon zählt bereits zu den größten Anbietern weltweit und baut mit der Übernahme seine Position weiter aus. GN Hearing bringt Technologie, Produkte und Marktanteile mit. Für beide Seiten ist die Transaktion ein strategischer Meilenstein, der die Branche neu sortiert.
Deals dieser Größenordnung verlangen präzise Abstimmung zwischen Käufer, Verkäufer und Finanzierungspartnern. Die Mischung aus Barzahlung und Aktientausch erhöht die Komplexität. Gleichzeitig muss die Refinanzierung so gestaltet sein, dass sie den künftigen Kapitalbedarf des fusionierten Unternehmens berücksichtigt. White & Case hat diese Fäden zusammengeführt und die rechtliche Struktur der Finanzierung gestaltet.




