Jan Philipp Schmitz ist einer der wenigen deutschen Manager, die es in die oberste Führungsriege eines großen internationalen Private-Markets-Hauses geschafft haben. Nach 20 Jahren bei Ardian verantwortet er heute den weltgrößten Sekundärmarktfonds und legt dar, warum das Haus seine Unabhängigkeit langfristig der Börse vorzieht.
Jan Philipp Schmitz stieß 2005 als Junior zum Secondary-Team von Ardian, als das Haus gerade einen ersten Sekundärfonds mit 1 Milliarde Dollar eingeworben hatte. Heute ist er Executive President und verantwortet als Head of Investor Relations alle Kundenbeziehungen, den Vertrieb sowie das primäre und sekundäre Fondsgeschäft, auf das rund die Hälfte des verwalteten Vermögens von 200 Milliarden Dollar entfällt. Mit 30 Milliarden Dollar hat Ardian den größten Sekundärmarktfonds der Welt aufgelegt; Schmitz verantwortet zusätzlich die regionale Führung für Deutschland und die Wachstumsregion Asien.
Ardians Führungsgremium aus Gründerin Dominique Senequier sowie Schmitz, Mark Benedetti, Mathias Burghardt, Vladimir Colas und Nicolò Saidelli arbeitet seit Anfang der 2000er-Jahre zusammen. Zur Frage eines Börsengangs erklärt Schmitz klar, dass dies aus gegenwärtiger Sicht nicht auf der Agenda stehe, da ein Börsengang Energie vom Kerngeschäft ablenke und unter Druck setze, das verwaltete Vermögen aggressiv zu steigern. Entscheidend sei vielmehr, dass Investorengelder nur in dem Maße eingeworben werden, wie sie auch wirklich investiert werden können.




