Die Kanzlei wächst in Dublin und Cork und gewinnt verstärkt internationale Mandanten. Der Börsengang der Muttergesellschaft eröffnet neue Möglichkeiten.
Baker Tilly Ireland nimmt größere Aufträge ins Visier. Die Kanzlei, die in Dublin und Cork vertreten ist, hat im vergangenen Jahr kontinuierlich zugelegt und bewegt sich nun verstärkt in Richtung mittlerer und größerer Prüfmandate. Ausländische Direktinvestitionen sorgen für einen stetigen Zufluss an Aufträgen. Die Anbindung an das internationale Baker-Tilly-Netzwerk öffnet dabei Türen, die kleineren Wettbewerbern verschlossen bleiben.
Ein Meilenstein war der Gang der britischen Muttergesellschaft MHA an die Londoner Börse im vergangenen April. Für Baker Tilly Ireland erweist sich das als Vorteil im Wettbewerb um Talente. Die Kanzlei kann sich als Alternative zu Private-Equity-finanzierten Häusern positionieren. Gleichzeitig wurden die Beratungsleistungen in den Bereichen Technologie, Infrastruktur, Pharma und Finanzdienstleistungen ausgebaut. Ein neues Büro in Dublin soll in den kommenden Monaten bezogen werden und die Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern.
Technologisch setzt die Kanzlei auf künstliche Intelligenz. Große Transaktionsmengen lassen sich schneller analysieren, Entwürfe für Berichte entstehen maschinell und werden dann verfeinert. Risikobasierte Prüfwerkzeuge markieren Auffälligkeiten, die menschliches Urteil erfordern. Vivian Nathan, operativer Geschäftsführer bei Baker Tilly Ireland, bleibt optimistisch: „Es ist herausfordernd genug da draußen, ohne dass wir uns selbst schlechtreden müssen."




