Die britische Niederlassung plant einen Personalabbau. Bis zu 440 Mitarbeiter könnten betroffen sein.
KPMG Großbritannien greift zum Rotstift. Die Prüfungssparte der Gesellschaft soll schrumpfen. In einer Stellungnahme begründet das Unternehmen den Schritt mit ungewöhnlich niedriger Mitarbeiterfluktuation. Normalerweise verlassen genügend Leute von selbst das Haus, um die Kapazitäten im Gleichgewicht zu halten. Derzeit bleiben jedoch mehr Köpfe als geplant.
Der Abbau trifft vor allem eine bestimmte Gruppe. Bloomberg berichtet unter Berufung auf Insider, dass Assistant Manager mit Wirtschaftsprüferqualifikation im Fokus stehen. Bis zu 440 Personen könnten gehen müssen. Das entspricht rund sechs Prozent der insgesamt 7.100 Mitarbeiter zählenden Prüfungssparte.
KPMG UK spricht von einem Vorschlag, der nun mit der Belegschaft besprochen wird. Konkrete Zahlen nennt die Gesellschaft nicht. Die finale Entscheidung steht noch aus. Der Markt für Prüfungsdienstleistungen zeigt sich derzeit träge, Mandate wachsen langsamer als in früheren Jahren.
Der Schritt reiht sich in ein breiteres Bild ein. Die großen Prüfungsgesellschaften kämpfen mit schwächelnder Nachfrage und steigenden Kosten. Wer nicht genug Arbeit für alle hat, muss die Mannschaft verkleinern. KPMG UK zieht nun die Konsequenzen.




