Rödl begleitet Investorenwechsel bei exceet

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March 10, 2026
10.03.2026
3 Minuten Lesezeit

Die Beratungsgesellschaft hat die Eigentümer eines europäischen Kartenherstellers bei der Neuordnung ihrer Gesellschafterstruktur unterstützt. Ein französischer Finanzinvestor steigt ein.

Gründer gewinnen Spielraum

Die exceet Card Group vollzieht einen Gesellschafterwechsel. Die Gründer des Unternehmens nutzen die Gelegenheit, ihren Anteil auszubauen und mehr Kontrolle über die künftige Entwicklung zu erlangen. Möglich macht das der Einstieg von Andera Partners. Der französische Investor stellt Kapital über eine Mezzanine-Struktur bereit. Im Gegenzug verabschiedet sich Crédit Mutuel Equity aus dem Gesellschafterkreis.

Rödl steuert den Prozess

Die Beratungsgesellschaft übernahm die Federführung auf Seiten der Verkäufer. Rainer Miller, Partner am Stuttgarter Standort, leitete das Mandat. Sein Team sprach im Rahmen eines strukturierten Verfahrens zahlreiche qualifizierte Finanzinvestoren an und ermöglichte so einen wettbewerblichen Entscheidungsrahmen. Die internationale Ausrichtung des Prozesses sollte sicherstellen, dass verschiedene Optionen geprüft und verglichen werden konnten.

Mandant zeigt sich zufrieden

Ulrich Reutner, der die exceet Card Group als Gesellschafter und Geschäftsführer verantwortet, lobte die Zusammenarbeit. Die Berater hätten das Geschäftsmodell verstanden und unterschiedliche Beteiligungsmodelle nachvollziehbar gegenübergestellt. Das habe eine fundierte Entscheidung für Andera Partners ermöglicht, die zur langfristigen Ausrichtung der Gruppe passe.

Milliardenfonds als Geldgeber

Andera Partners investiert aus dem Fonds Acto V, der Anfang 2026 mit einem Volumen von 1,1 Milliarden Euro geschlossen wurde. Der Investor verwaltet insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro und konzentriert sich auf wachstumsstarke Mittelständler in Europa. Die Mezzanine-Finanzierung gibt exceet Flexibilität, ohne dass die Gründer Mehrheitsanteile abgeben müssen.

Europäischer Marktführer

Die exceet Card Group produziert Chipkarten und Ausweisdokumente für Behörden, Banken und Unternehmen. Anwendungsfelder reichen von Zahlungsverkehr über Transport bis zu Zugangskontrollen. Jährlich verlassen mehr als 400 Millionen Karten und Antennen die Fertigung. Das Unternehmen beschäftigt 335 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Anbietern in Europa.