Waterland Private Equity kombiniert BODE aus Kassel und Ventura Systems aus den Niederlanden zu einer europäischen Gruppe für Türsysteme im öffentlichen Nahverkehr mit einem gemeinsamen Umsatz von über 350 Millionen Euro.
BODE mit Sitz in Kassel, Spezialist für Türsysteme in Schienenfahrzeugen mit über 1.400 Mitarbeitenden und einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro, und Ventura Systems aus Bolsward, spezialisiert auf Buszugangssysteme mit über 300 Mitarbeitenden und einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro, werden unter Waterlands Eigentümerschaft zusammengeführt. Waterland hatte BODE im Mai von der Schaltbau Group erworben und übernimmt nun auch eine Mehrheit an Ventura; die Gründer von Ventura bleiben als Reinvestoren beteiligt. Die kombinierte Gruppe adressiert führende globale Zug- und Bus-OEMs sowie ÖPNV-Betreiber mit komplementären Technologien und geografischen Stärken in Europa, Nordamerika und Asien.
Der ÖPNV-Markt gilt als langfristig wachsend, gestützt durch Urbanisierung, Nachhaltigkeitsziele und anhaltende Infrastrukturinvestitionen. OEMs bevorzugen dabei zunehmend Lieferanten mit ausreichender Größe und starker Bilanz, die komplexe Mehrjahresprojekte zuverlässig stemmen können. Waterland-Partner Tomas Simons betont, BODE und Ventura ergänzen sich in Technologie, geografischer Präsenz und Kundenbeziehungen; beide Unternehmen behalten ihre Hauptsitze, Managementteams und Marken.




