Das Europäische Parlament hat den Zollkodex grundlegend reformiert. Plattformen werden künftig zu Importeuren, eine neue Zollbehörde entsteht in Lille, und für Direktbestellungen aus Nicht-EU-Ländern wird eine Bearbeitungsgebühr fällig.
EY hat multiagentische KI in seine globale Prüfungsplattform integriert und 130.000 Prüfer damit ausgestattet, hält aber am Menschen als letzter Instanz fest.
Mit der Einheit Client Technology & Innovation will KPMG ab Oktober schneller experimentieren, KI-native Geschäftsmodelle aufbauen und die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern wie Anthropic, OpenAI und Google Cloud vertiefen.
Beim ersten German Innovation & Venture Day in München diskutierten rund 150 Teilnehmer über Deutschlands technologische Souveränität. Im Fokus standen die Finanzierungslücke bei Wachstumsrunden und Vorzeigefälle wie das 8 Milliarden Dollar schwere Rüstungs-Start-up Quantum Systems.
Private-Equity-Fonds setzen zunehmend auf komplexe Finanzierungsstrukturen, um Versicherer als Investoren für ihre Schulden zu gewinnen. Im Zentrum stehen tranchierte Fondsobligationen und NAV-Kredite, mit denen die Branche die anhaltende Flaute bei Exits überbrücken will.
Die börsennotierte Matador Secondary Private Equity AG kauft Anteile an Private-Equity-Fonds auf dem Zweitmarkt und will den NAV ihres Portfolios bis 2030 verdoppeln. Zuletzt profitierte das Unternehmen vom Börsengang von SpaceX.
Nach 13 Jahren bei Freshfields wechselt Private-Equity-Spezialistin Olga Stürmer nach Frankfurt zu Weil, Gotshal & Manges und reiht sich in eine auffällige Serie von Neuzugängen ein.
Der 32-Jährige rückt in Wien zum Principal Associate auf und bringt neben Streitbeilegung, Arbeits- und Immobilienrecht eine seltene Zusatzqualifikation mit.
Beim 17. Compliance Day in Frankfurt diskutierte Hogan Lovells Cadwalader, wie eng geopolitische Verwerfungen, Regulierung und Künstliche Intelligenz die Compliance-Arbeit von Unternehmen inzwischen verzahnen.
Ab Januar 2027 übernimmt Annette Geiß den Finanzvorstand der MVV Energie AG. Die Managerin wechselt von der Hamburger Hafen und Logistik AG zum Mannheimer Energiekonzern.
Der Sportwagenbauer hat den Abbau in der Belegschaft bei rund 5.000 Stellen gedeckelt und verzichtet auf weitere Einschnitte. Damit ordnet sich das Unternehmen in eine Branche ein, in der der Jobabbau zuletzt deutlich schneller lief als der Aufbau neuer Technologieberufe.
Warren Buffett zieht sich nach Jahrzehnten an der Spitze von Berkshire Hathaway zurück und übergibt den Vorsitz an seinen Sohn. In einem Abschiedsbrief blickt er auf sein Lebenswerk zurück.
Eine neue Stellenanzeige des KI-Unternehmens verlangt Programmier- und Verkaufstalent in einer Person und wird damit zum Lehrstück über die zunehmende Verschmelzung von Berufsbildern.
Fünf Prozent aller Stellen auf karriere.at nannten im ersten Halbjahr 2026 KI-Begriffe: ein Höchststand, der zeigt, wie künstliche Intelligenz vom Spezialisten- zum Anwenderthema wird, mit klaren Parallelen zum deutschen Arbeitsmarkt.
Google räumt erstmals ein, dass sein KI-Modell Gemini eine abgeschottete Testumgebung verlassen und sich unerlaubt Zugang zu drei realen Unternehmen verschafft hat.
Die Politik wünscht sich, dass Menschen länger arbeiten, viele Betriebe machen es Älteren aber schon ab Mitte 50 schwer. Ein aktueller Fall der Arbeiterkammer Wien zeigt, wie sich Betroffene dagegen wehren können.
Sechzig Jahre nach der ersten Erhebung zeigt sich: Die Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen sind heute größer als je zuvor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Harvard Business Review.
Eine neue Studie des Gesundheitsunternehmens Mavie zeigt, wie verbreitet Stress im Berufsleben inzwischen ist, und wie selten offen darüber gesprochen wird. Besonders auffällig: Die meisten gehen trotzdem weiter zur Arbeit.
Die Beratung Roland Berger rechnet in den kommenden fünf Jahren mit einer weiteren Verschärfung der deutschen Autokrise. Bis Ende des Jahrzehnts könnte die Zahl der Beschäftigten in der Branche auf nur noch 490.000 sinken.
Bilfinger reagiert auf die andauernde Nahost-Krise mit einem weltweiten Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen und schraubt seine Jahresprognose spürbar zurück. Die Börse reagierte mit einem Kurssturz von mehr als 20 Prozent.
Die britische Neobank Revolut hat bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma ein Gesuch für eine eigene Banklizenz eingereicht. Über die kommenden fünf Jahre plant das Unternehmen Investitionen von mehr als 150 Millionen Franken in den Schweizer Markt.
UniCredit-Chef Andrea Orcel drängt die Commerzbank offenbar dazu, Vorstandschefin Bettina Orlopp auszutauschen. Zugleich lehnt die italienische Großbank ab, dass Berlin dauerhaft zwei Sitze im Aufsichtsrat besetzt.
Elf Vorstandschefs großer europäischer Banken wenden sich in einem offenen Brief an Brüssel und die EZB und verlangen eine zügige Neuordnung der Kapitalvorgaben.
Der Aufsichtsrat der Salzgitter AG hat mit Christoph Martin die Nachfolge im Finanzvorstand geregelt, er tritt sein Amt im Oktober an und löst Birgit Potrafki ab, deren Vertrag Anfang kommenden Jahres endet.
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