Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat einen britischen Fondsmanager beim Einstieg in ein Berliner Messtechnik-Unternehmen beraten. 40 Millionen Euro fließen in die Energiewende.
Ein britischer Investor setzt auf deutsche Messtechnik. Octopus Energy Generation, einer der großen Kapitalgeber im Bereich grüne Infrastruktur, hat 40 Millionen Euro in die metiundo GmbH gesteckt. BDO stand dem Käufer bei der steuerlichen Gestaltung der Transaktion zur Seite. Die metiundo GmbH wurde Ende 2021 gegründet und hat sich auf die Digitalisierung von Verbrauchsmessung spezialisiert. Das Unternehmen installiert und betreibt Systeme, die Strom, Gas, Wärme und Wasser in Gebäuden erfassen. Rund 70 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten Berlin und Heidelberg. Das Angebot richtet sich an Immobilienbesitzer und Versorger, die ihre Infrastruktur modernisieren wollen.
Hinter Octopus Energy Generation stehen Fonds, die Milliarden in erneuerbare Energien und verwandte Bereiche lenken. Intelligente Messtechnik passt in diese Strategie. Wer Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abstimmen will, braucht präzise Daten in Echtzeit. Moderne Zähler liefern genau das. Mit dem Investment will der Fondsmanager nach eigenen Angaben den Wandel zu einem technologiegestützten Energiesystem in Deutschland beschleunigen. Das Transaction Tax Team von BDO übernahm die steuerliche Beratung. Michael Brauer und Christian Richter führten das Mandat als Partner. Manager Peter Müller und Senior Consultant Abdürrahim Akca unterstützten aus dem Düsseldorfer Büro. Die Zusammenarbeit mit dem Investor besteht nach Angaben der Gesellschaft seit längerem.
Die Nachfrage nach digitaler Messinfrastruktur wächst. Regulatorische Vorgaben treiben den Umbau voran, Effizienzgewinne locken Investoren. Unternehmen wie metiundo profitieren von einem Markt, der über Jahre hinweg Wachstum verspricht. Für Kapitalgeber aus dem Bereich erneuerbare Energien eröffnet sich damit ein Betätigungsfeld, das über klassische Wind- und Solarprojekte hinausreicht.




