Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft besetzt ihre Consulting-Führung neu. Guillaume Leopold übernimmt den Bereich außerhalb des Finanzsektors.
Das Schweizer Büro von EY sortiert seine Führungsriege neu. Guillaume Leopold rückt an die Spitze des Beratungsgeschäfts für Kunden außerhalb des Finanzsektors. Die Position war vakant geworden, nachdem sein Vorgänger Urs Indermühle im Herbst eine übergeordnete Funktion auf europäischer Ebene übernommen hatte. Dort verantwortet Indermühle nun die Branchen Konsumgüter und Gesundheit.
Der neue Consulting-Chef kennt das Geschäft aus verschiedenen Blickwinkeln. Bevor er 2018 zu EY stieß, arbeitete Leopold über zwei Jahrzehnte in Führungspositionen bei international tätigen Unternehmen. Diese operative Prägung unterscheidet ihn von Beratern, die ihre gesamte Laufbahn in Kanzleien verbracht haben. Bei EY baute er den Bereich für Lieferketten und betriebliche Abläufe auf und trieb die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachgruppen voran.
Leopolds Expertise erstreckt sich über mehrere Wirtschaftszweige. Konsumgüterhersteller, Pharmaunternehmen und Industriebetriebe gehören zu seinem Erfahrungsschatz. Beschaffung, Produktion und Distribution bilden dabei wiederkehrende Themenfelder. In einem Umfeld, das von Lieferengpässen und geopolitischen Verwerfungen geprägt ist, dürfte genau diese Kombination gefragt sein.
Landeschef Stefan Rösch-Rütsche äußerte sich zufrieden über die Besetzung. Das Führungsteam sei damit gut für kommende Herausforderungen gerüstet. Leopold selbst kündigte an, bestehende Stärken weiter ausbauen zu wollen. Talentförderung und innovative Lösungsansätze stünden auf seiner Agenda.




