Der Immobilienkonzern wechselt seinen Wirtschaftsprüfer mit sofortiger Wirkung. Die Geschäftszahlen zeigen derweil eine deutliche Erholung.
InterGroup hat sich von WithumSmith+Brown getrennt. Der Prüfungsausschuss zog den Stecker am 19. März, die Entscheidung gilt sofort. Whitley Penn übernimmt das Mandat, vorbehaltlich der üblichen Annahmeverfahren. Laut Unternehmen gab es weder Differenzen über Bilanzierungsfragen noch meldepflichtige Vorfälle während der Zusammenarbeit. InterGroup betont, dass vor der Beauftragung keine Gespräche mit dem neuen Prüfer über konkrete Bilanzierungsfragen oder Testate geführt wurden. WithumSmith+Brown bestätigte die Darstellung des Unternehmens in einem Schreiben an die SEC: ein Wechsel ohne offene Baustellen.
Das operative Geschäft läuft besser. Im Quartal bis Ende Dezember 2025 kletterten die Gesamterträge um 20 Prozent auf 17,3 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein Gewinn von einer Million Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 3,7 Millionen zu Buche schlug. Pro Aktie verdiente InterGroup 71 Cent. Ein Apartmentkomplex mit zwölf Einheiten im Großraum Los Angeles wechselte für knapp fünf Millionen Dollar den Besitzer. Die Transaktion soll einen Buchgewinn von rund 3,5 Millionen Dollar bringen und sich im laufenden Quartal niederschlagen.
Whitley Penn steht vor der Aufgabe, die Bücher eines Unternehmens zu prüfen, das gerade aus den roten Zahlen kommt. Die verbesserten Kennzahlen dürften die Arbeit erleichtern. Für InterGroup bedeutet der Wechsel einen frischen Blick auf die eigene Bilanz.




