Der Flugtaxi-Entwickler beendet die Zusammenarbeit mit Deloitte und wählt einen neuen Wirtschaftsprüfer für 2026. Der Wechsel verläuft ohne Differenzen.
Der amerikanische Luftfahrtpionier Joby Aviation stellt seine Abschlussprüfung um. Das an der New Yorker Börse gelistete Unternehmen hat PricewaterhouseCoopers für das kommende Geschäftsjahr ausgewählt. Gleichzeitig endet die Beziehung zu Deloitte & Touche mit sofortiger Wirkung. Der Prüfungsausschuss genehmigte beide Entscheidungen am selben Tag.
Die Abberufung des bisherigen Prüfers erfolgte reibungslos. Deloitte erteilte für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 uneingeschränkte Bestätigungsvermerke. Es gab keine Unstimmigkeiten über Bilanzierungsmethoden, keine Differenzen bei Offenlegungsfragen und keine meldepflichtigen Vorfälle. Das scheidende Prüfungsunternehmen bestätigte gegenüber der amerikanischen Börsenaufsicht SEC, dass die Darstellung von Joby Aviation den Tatsachen entspricht.
Die Bestellung von PwC steht unter Vorbehalt. Die Prüfungsgesellschaft muss ihre internen Annahmeverfahren abschließen und eine Mandatsvereinbarung unterzeichnen. Joby Aviation betonte, dass vor der offiziellen Entscheidung keine inhaltlichen Gespräche mit PwC über Rechnungslegung oder Finanzberichterstattung stattfanden. Der Wechsel folgt damit den üblichen Gepflogenheiten bei börsennotierten Unternehmen.
Der Prüferwechsel fällt in eine Phase operativer Fortschritte. Im vierten Quartal 2025 übertraf Joby Aviation die Erwartungen deutlich. Der Umsatz erreichte knapp 31 Millionen Dollar und lag damit fast doppelt so hoch wie von Analysten prognostiziert. Auch das Ergebnis je Aktie fiel besser aus als angenommen.




