Das Wiener Holzbau-Start-up sammelt erneut 100 Millionen Euro ein. Ein US-Pensionsfonds steigt neu in den Gesellschafterkreis ein.
Ein Pensionsfonds aus Michigan hat sich dem Investorenkreis von Gropyus angeschlossen. Der amerikanische Kapitalgeber beteiligt sich erstmals an dem Wiener Unternehmen, das Wohnhäuser aus vorgefertigten Holzelementen errichtet. Die bestehenden Gesellschafter Vonovia und Semapa Next aus Portugal legten ebenfalls nach. Die portugiesische Beteiligungsgesellschaft ist nun zweitgrößter Anteilseigner hinter dem deutschen Immobilienkonzern.
Mit dem frischen Kapital von 100 Millionen Euro knackt Gropyus eine bemerkenswerte Marke. Seit der Gründung vor sechs Jahren sind insgesamt 400 Millionen Euro in das PropTech geflossen. Keine andere Wagniskapitalfinanzierung in Österreich erreichte in diesem Jahr bislang ein vergleichbares Volumen. Für Gropyus selbst ist es bereits das dritte Mal in Folge, dass eine Runde die 100-Millionen-Schwelle überschreitet.
Thomas Kulnigg und Niklas Kerschbaumer von Schönherr begleiten Gropyus seit der ersten Stunde. Auch bei dieser Transaktion führte das Duo das Mandat, unterstützt von Alexander Giehser. Die langjährige Partnerschaft zeigt, welchen Wert Start-ups auf eingespielte Beraterteams legen, wenn sie in schneller Folge Kapitalrunden abschließen.




