Der Softwareanbieter hat seinen Abschlussprüfer ausgetauscht. Die Trennung von Ernst & Young erfolgte ohne Beanstandungen.
Upland Software hat Ernst & Young mit sofortiger Wirkung als Wirtschaftsprüfer abberufen. Der Prüfungsausschuss des an der Nasdaq notierten Unternehmens entschied sich für KPMG als Nachfolger. Das neue Mandat gilt für das Geschäftsjahr 2026 und steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Annahmeverfahren bei KPMG.
Die Trennung verlief ohne Konflikte. Die Prüfberichte von EY für die vergangenen beiden Geschäftsjahre enthielten weder Einschränkungen noch Vorbehalte. Meinungsverschiedenheiten über Bilanzierungsfragen oder Prüfungsabläufe gab es laut Unternehmensangaben nicht. EY bestätigte diese Darstellung in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC.
Upland betont, dass vor der Beauftragung kein Austausch mit dem künftigen Prüfer stattfand. Weder das Unternehmen noch Vertreter in seinem Namen hätten KPMG vorab zu Rechnungslegungsfragen oder zum möglichen Prüfurteil konsultiert.
Das Softwareunternehmen meldete zuletzt durchwachsene Ergebnisse. Der Gewinn je Aktie übertraf im vierten Quartal 2025 die Erwartungen, der Umsatz blieb jedoch hinter den Prognosen zurück. Analysten von Canaccord Genuity senkten daraufhin das Kursziel, halten aber an ihrer Kaufempfehlung fest.




