Valmont Industries wechselt zu KPMG

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March 10, 2026
10.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Der amerikanische Infrastrukturkonzern beendet die Zusammenarbeit mit Deloitte und beauftragt einen neuen Wirtschaftsprüfer. Die Trennung erfolgt einvernehmlich.

Entscheidung nach Auswahlprozess

Der Prüfungsausschuss von Valmont Industries hat nach einem strukturierten Verfahren einen neuen Abschlussprüfer bestimmt. KPMG soll das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2026 begleiten. Die formelle Beauftragung hängt noch von internen Prüfungen bei KPMG und der Unterzeichnung einer Mandatsvereinbarung ab.

Deloitte ohne Beanstandungen entlassen

Die langjährige Prüfungsgesellschaft Deloitte & Touche scheidet mit sofortiger Wirkung aus. Der Abgang verläuft geräuschlos. Für die beiden zurückliegenden Geschäftsjahre stellte Deloitte Testate ohne Einschränkungen aus. Es gab weder Streit über Bilanzierungsmethoden noch Unstimmigkeiten bei Prüfungsabläufen. Meldepflichtige Vorkommnisse nach den Regeln der Börsenaufsicht blieben ebenfalls aus.

Saubere Übergabe gewährleistet

Valmont Industries legte Wert auf Transparenz. Vor der offiziellen Entscheidung fanden keine inhaltlichen Gespräche mit KPMG über Rechnungslegungsfragen statt. Deloitte erhielt vorab Einsicht in die Mitteilung an die SEC und bestätigte schriftlich, dass die Angaben korrekt sind. Dieser Ablauf entspricht den üblichen Standards bei börsennotierten Gesellschaften.

Konzern zeigt sich stabil

Der Prüferwechsel trifft auf ein operativ gefestigtes Unternehmen. Im vierten Quartal 2025 erzielte Valmont Industries Erlöse von rund einer Milliarde Dollar. Das Ergebnis je Aktie bewegte sich nahe den Analystenerwartungen. Besonders das Infrastrukturgeschäft entwickelt sich dynamisch und kompensiert Schwächen im Agrarbereich.

Aktionäre profitieren

Der Verwaltungsrat beschloss eine Anhebung der vierteljährlichen Ausschüttung um 13 Prozent. Zudem wurde das Gremium um ein neues Mitglied erweitert. Analysten bekräftigen ihre Einschätzungen mit Kurszielen, die Zuversicht in die weitere Entwicklung signalisieren. Der Wechsel des Wirtschaftsprüfers dürfte den positiven Trend nicht unterbrechen.