Im Streit um die Regulierung großer Prüfungsgesellschaften warnt EY Australia davor, die Zahl der Partner zu deckeln, und sieht darin ein Risiko für Innovation und Prüfungsqualität statt einer Lösung für Governance-Probleme.
Trotz laufender Aufarbeitung des Prüfskandals beruft sich KPMG Australia weiterhin auf das anwaltliche Berufsgeheimnis und verhandelt mit der Aufsicht ASIC über die vertrauliche Herausgabe zahlreicher zurückgehaltener Unterlagen.
Australiens größter Schadenversicherer schreibt sein Audit-Mandat neu aus und lädt den langjährigen Prüfer KPMG ausdrücklich nicht zur Angebotsabgabe ein. Es ist der zweite prominente Abgang binnen eines Monats.
Die Alternatives-Sparte der US-Bank schließt ihren neunten Buyout-Jahrgang ab und baut zugleich eine eigenständige Asien-Strategie auf. Das verwaltete Vermögen soll bis 2030 auf 750 Mrd. Dollar steigen.
Von Apollo verwaltete Fonds haben gemeinsam mit KKR eine bereits im Juli angekündigte Kapitallösung über 3 Milliarden Euro für Bayer abgeschlossen. KKR steigt dabei als bedeutender Minderheitsinvestor ein.
Die Hamburger Private-Equity-Gesellschaft Astorius eröffnet zum 1. Oktober ein Büro in München und gewinnt mit Bernhard Renger einen erfahrenen Private-Markets-Experten für die Betreuung süddeutscher Investoren.
Die Wiener Wirtschaftskanzlei verstärkt ihre Steuerrechtspraxis mit Julia Kubelka, die von Freshfields wechselt und über zehn Jahre Erfahrung im internationalen Steuerrecht mitbringt.
Cohere und Aleph Alpha bündeln ihre Kräfte zur ersten grenzüberschreitenden souveränen KI-Lösung. Die Kanzlei Noerr sitzt auf Seiten der Schwarz Corporate Solutions am Verhandlungstisch.
Beim Rückkauf der ara-Minderheitsbeteiligung an legero united übernahm die Kanzlei die rechtliche und strategische Steuerung. Es ist bereits das zweite Mandat für denselben Schuhproduzenten binnen weniger Wochen.
Der Streit um die US-Immobilien der Bayerischen Versorgungskammer eskaliert: Der langjährige Partner Deutsche Finance zieht vor Gericht und erhebt schwere Vorwürfe.
Die Welthandelsorganisation warnt in ihrem neuen Jahresbericht vor drastischen Folgen einer weiteren Fragmentierung des Welthandels. Im schlimmsten Fall könnte die Weltwirtschaft bis 2050 um 6,9 Prozent schrumpfen.
Die britische Neobank Revolut hat bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma ein Gesuch für eine eigene Banklizenz eingereicht. Über die kommenden fünf Jahre plant das Unternehmen Investitionen von mehr als 150 Millionen Franken in den Schweizer Markt.
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen rund 1 Gigawatt an Rechenzentrumskapazität in Deutschland finanzieren, ein Drittel des heutigen Bestands, und damit den Ausbau der digitalen Infrastruktur beschleunigen.
Statt des zunächst erwarteten IPO verhandelt der ChatGPT-Entwickler laut Insidern über eine neue Finanzierungsrunde, die das Unternehmen wieder vor Rivale Anthropic bringen würde.
Eine Deloitte-Studie zeigt: Britische Beschäftigte greifen so schnell zu KI, dass sie fast eine Milliarde Pfund jährlich aus eigener Tasche aufbringen, oft ohne Wissen ihrer Arbeitgeber.
Eine neue Studie des Gesundheitsunternehmens Mavie zeigt, wie verbreitet Stress im Berufsleben inzwischen ist, und wie selten offen darüber gesprochen wird. Besonders auffällig: Die meisten gehen trotzdem weiter zur Arbeit.
Die Arbeitsagentur hat aktuelle Zahlen zum Mediangehalt veröffentlicht, die Unterschiede innerhalb der Münchner Umlandkreise fallen dabei überraschend groß aus. Manche Landkreise liegen sogar unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Finnland führt den aktuellen World Happiness Report bereits das neunte Jahr in Folge an, Deutschland liegt nur auf Rang 17 von 147. Personalexpertin Helena Schneider sieht darin auch einen Effekt der finnischen Arbeitskultur und hat dazu 1000 finnische Beschäftigte befragt.
Wer auf zügige Urteile hofft, dürfte enttäuscht werden. Im Münchner Justizapparat stapeln sich die Wirecard-Verfahren, von der Schadensersatzklage der Aktionäre bis hin zu Anklagen gegen Ex-Vorstände. Die Aufarbeitung zieht sich nun schon ins siebte Jahr.
Im Rahmen eines Asset Deals übernimmt EY-Parthenon wesentliche Teile der Syngroup. Damit stößt ein Spezialistenteam für industrielle Produktion zur Wiener Strategieberatung.
Mit der Verlegung des Firmensitzes von Kanada in die Vereinigten Staaten endet auch eine langjährige Prüferbeziehung. Den Auftrag übernimmt nun die amerikanische Niederlassung des Beratungshauses.
Während die australische Krise der Beratungsgesellschaft weiter Kreise zieht, geraten konkrete Zahlen ans Licht. Allein der Prüfungsauftrag der Großbank Westpac wird mit über 30 Millionen Dollar bewertet und steht zur Disposition.
Der Big-Four-Konzern bietet seinen britischen Wirtschaftsprüfern freiwillige Abfindungspakete an. Hintergrund ist ein zu niedriger Personalabbau auf natürlichem Wege bei gleichzeitig stagnierendem Umsatz.
Die österreichische Tochter der internationalen Beratungs- und Prüfungsgesellschaft darf sich künftig zu den ausgezeichneten Leitbetrieben des Landes zählen. Die Auszeichnung wurde am 15. Juni übergeben.
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